Zunahme nach bariatrischen Operationen

      Zunahme nach bariatrischen Operationen

      Hallo Zusammen !

      Mein Chirurg Dr. Bueter vom Universitätsspital Zürich hat mir seine Facebook Seite ans Herz gelegt. Zuerst war ich skeptisch, aber nun finde ich sie recht interessant und vor allem sehr persönlich und menschlich !
      Der letzte Bericht mit dem Thema der erneuten Zunahme hat es mir besonders angetan. vielleicht schaut ihr auch mal rein.

      Adipositas Zürich Facebook

      Grüsse
      Monika
      Sommer `14 : 131 Kg :weinen2: :autsch:
      Entscheid zur OP Mai `15 ; 114,7 Kg


      Danke Monika

      Ich habe die FB-Seit schon längst abonniert.. finde sie toll.
      Herzliche Grüsse
      Karin
      __________________________________________________________________


      Do 25.09.2014 --- Gespräch bei Dr. Wetz
      November 2014 --- Voruntersuchungen
      5.1.2014 --- 153 kg
      Di 27.1.2015 --- Bypass-OP
      (148 kg)

      "Achte liebevoll auf Deinen Körper. Er ist der einzige Ort, in dem Du leben kannst." (Jim Rohn)
      Hallo zusammen

      Es gibt eine Webseite von Adipositas Zürich:

      UniversitätsSpital Zürich –


      Morbide Adipositas


      Mit allgemeinen Sachen betreffen Adipositas und bariatrische Operationen. Ob es dort auch etwas Ähnliches wie das, was sie auf Facebook haben, weiss ich nicht.

      Auf Facebook ist eben eine Geschichte von einem Mann, der extrem viel Übergewicht hatte. Er hat abgenommen und jetzt eben beginnt er, wieder zuzunehmen. Im FB wird dann mitgeteilt, was seine nächsten Schritte sind etc. Und das ist as Interessante daran. Die Website ist einfach eine allgemeine Info
      Herzliche Grüsse
      Karin
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      Do 25.09.2014 --- Gespräch bei Dr. Wetz
      November 2014 --- Voruntersuchungen
      5.1.2014 --- 153 kg
      Di 27.1.2015 --- Bypass-OP
      (148 kg)

      "Achte liebevoll auf Deinen Körper. Er ist der einzige Ort, in dem Du leben kannst." (Jim Rohn)
      Ich habe Euch hier mal den letzten Facebook-Artikel reinkopiert:

      Autor: Faris Abu-Naaj

      Gewichtszunahme trotz Bypass oder Schlauchmagenoperation?

      Adipositas Zürich, Sonntag, 19. Juni 2016

      Teil 3 - Kleine Veränderungen zeigen erste Resultate !

      Nachdem die diagnostischen Maßnahmen von PD Dr. Marco Bueter und seinem Team festgelegt wurden, fand ein erstes ausführliches Gespräch mit Marco statt. Der konstruktive und zielführende Dialog zwischen Chirurgen und Patienten lebt von der Ehrlichkeit und Offenheit des Patienten und der Tatsache, dass die geschilderten Probleme vom Mediziner auch wirklich ernst genommen werden. Patienten schaden sich selbst, wenn Sie dem Mediziner wichtige Informationen vorenthalten oder “geschönt” wiedergeben. Einige Mediziner machen es sich oft aber auch zu einfach, wenn Sie für Therapieerfolge Ihre medizinische Kompetenz und für Niederlagen ausschließlich die mangelnde Compliance (Einhaltung der Therapieempfehlungen) der Patienten verantwortlich machen.Auch sollten sich beide Seite sicher Zeit nehmen um dieses komplexe Thema zu besprechen.

      In einem ca 60 Minuten dauernden Gespräch beschrieb ich Marco Bueter meine Gewichtsentwicklung seit der Magenbypassoperation vor 15 Jahren. Es ist denke ich klar zu erkennen, dass ich erheblich abgenommen habe (Im Maximum 100 Kg) jedoch ist auch deutlich der erneute Gewichtsanstieg von 24 Kg zu erkennen. Sicher ist es richtig, dass der erzielte therapeutische Erfolg nicht ausschließlich an der Gewichtssituation gemessen werden kann, jedoch merke ich auch, dass mich jedes Kilo wieder in meiner Bewegung einschränkt. Ausführlich haben wir meine Ernährungs und Bewegungsweise besprochen. Dabei musste ich einräumen, dass sich in den vergangenen 2 Jahren folgende Faktoren geändert haben :

      1. Bewegung
      Mit Ausnahme meiner Wanderung auf dem Jakobsweg (und einer 3 monatigen Vorbereitungsphase) habe ich mich sehr viel weniger bewegt. Auch kurze Distanzen habe ich immer häufiger mit dem Auto zurück gelegt und auch Spaziergänge fanden immer seltener statt. Da ich beruflich sehr viel unterwegs bin, habe ich auch mein Sportstudio immer seltener gesehen. Und wenn ich mal zu Hause war, dann war ich auch mal froh “die Seele baumeln zu lassen !”

      2. Ernährung
      Auch meine Ernährungsweise wurde von Dr. Bueter sehr genau hinterfragt. Auf den ersten Blick erkannte ich keine gravierende Veränderung in meiner Ernährung. Erst nach intensiver Nachfrage erkannte ich, dass sich sehr wohl etwas verändert hatte in den vergangenen Monaten. Nicht die Vorliebe meiner Nahrungsmittel hatte sich verändert, sondern nach genauer Betrachtungsweise die Portionsgröße und auch das anhalten meines Sättigungsgefühls. Dies hatte zur Folge, dass ich häufiger und auch mehr Nahrung zu mir nahm als die Jahre davor.

      3. Alkoholkonsum
      Befragt ob ich Medikamenten oder Drogen konsumieren würde, antwortete ich erst einmal “Nein “- musste aber auf Nachfrage einräumen, dass gerade in den vergangenen 6 bis 8 Monaten mein Alkoholkonsum deutlich zugenommen hatte. Ein eher schleichender Prozess. Aus dem Glas Wein am Abend wurde nach und nach mehr. Bueter meinte zu erkennen, dass bei mir eine Art “Suchtverlagerung” statt gefunden hat. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass ich früher Frust oder Stress durch intensive Nahrungsaufnahme kompensiert habe. Da dies nicht mehr funktioniert (Ich kann auch 15 Jahre nach der OP nur deutlich weniger an Nahrung zu mir nehmen als vor der Op) habe ich mir ein anderes und sehr gefährliches Kompensationswerkzeug als Frust und Stressventil heraus gesucht. Volksdroge Alkohol.

      Gemeinsam haben wir sehr schnell eine schlüssige Erklärung gefunden, warum diese negative Entwicklung erst 13 Jahre nach der Bypassoperation entstanden ist. Ich hatte vorher keine Stress im beruflichen Umfeld. Auch wenn ich beruflich aktiv war , so hat sich seit Veröffentlichung meines Ratgebers “Schlank durch OP” meine Arbeitszeit verdoppelt und die Reiseaktivität mehr als verfünffacht. Am Schluss unseres Gesprächs vereinbarten wir einige Maßnahmen, die ich sofort versuchen sollte um zu setzen :
      • Führen eines Ernährungs und Bewegungstagebuchs über 14 Tage
      • Kauf eines Schrittzählers und Steigerung der körperlichen Aktivität auf 5000 Schritte am Tag (Das sind ca. 3,5 Kilometer)
      • Verzicht auf Alkohol und versuchen andere Instrumente wie (Boxen, Laufen oder ähnliches) zur Stresskompensation zu nutzen.
      Seit knapp 14 Tagen halte ich mich an diese Spielregeln wobei ich einräumen muss, dass ich an einem Tag Alkohol konsumiert habe. Dennoch hat sich in dieser Zeit zumindest schon eine Gewichtsstagnation eingestellt. Ich nehme nicht mehr zu und fühle mich auch körperlich und seelisch besser. Sicher nur ein erster Schritt, jedoch wohl einer in die richtige Richtung. In der kommenden Woche geht es wieder nach Zürich und wir werten mit der Ernährungsberaterin mein Ernährungs und Bewegungsprotokoll aus. Auch nehmen wir dann die diagnostischen Maßnahmen in Angriff, die PD Dr. Marco Bueter vor zwei Wochen (Siehe Teil 2) empfohlen hat.

      Wir halten Euch auf dem Laufenden ;)
      2012: 173.6 kg
      10.10.2015: Start bei 164.5 kg: 1 Monat ketogene Ernährung
      11.11.2015: Magen-Bypass-OP mit 156.4 kg
      22.11.2015: U150 !!! :)
      12.05.2016: 50 kg abgenommen !!! :)
      12.08.2016: Mein UHU ist gelandet !!! :bounce:
      30.09.2016: 70 kg abgenommen !!! :)
      11.12.2016: U90 !!! :)

      2012: 173.6 kg
      10.10.2015: Start bei 164.5 kg: 1 Monat ketogene Ernährung
      11.11.2015: Magen-Bypass-OP mit 156.4 kg
      22.11.2015: U150 !!! :)
      12.05.2016: 50 kg abgenommen !!! :)
      12.08.2016: Mein UHU ist gelandet !!! :bounce:
      30.09.2016: 70 kg abgenommen !!! :)
      11.12.2016: U90 !!! :)

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