Soeben in den Nachrichten

      Soeben in den Nachrichten

      Halli Hallo

      Soeben kam in den Nachrichten ein Bericht wo man am Prüfen ist, ob der BMI für eine Magen-OP auf 30 gesenkt werden soll.
      Man soll damit die Kosten für Begleiterkrankungen senken können....

      Leider kann ich den Link gerade nicht finden.

      Was haltet ihr davon?

      Ich persönlich finde BMI 30 für eine OP schon eher niedrig. Von wieviel Übergewicht reden wir da im durchschnitt? 15kg?
      Habs gerade ausgerechnet; bei meiner Grösse und Alter redet man von 17kg (165cm, W, 35J)
      Also versteht mich bitte nicht falsch; auch das wäre schon mehr als genug Übergewicht.
      Aber da ja eine OP immer der letzte Ausweg sein sollte finde ich die "Schwelle" doch eher recht niedrig.

      Herzliche Grüsse

      Pinky


      September bis ende November diverse Termine Spital Sursee
      12.12.2014: OP Termin Sursee :holyfly:
      Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet......;
      und erst recht nicht so wie es andere gern hätten!!!

      Das war gestern in der BZ. BMI 30 aber nur mit vorhandenen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck. Ansonsten glaub ich BMI 35.

      LG Harry
      Kampfgewicht 2013,140kg
      Seit Jahrzenten Bluthochdruck, behandelt.
      3 Jahre Andipositasberatung in der Insel. Hat wenig gebracht.
      2015 vor der Diabetes
      17.05.16 definitiver Entschluss für OP beim Arztbesuch im Bauchzentrum Insel.
      23.06.16 Besprechung Ärzteteam Insel. Am 18. Juli gehts weiter.
      18.07.16 Ganzer Tag 7 Gesundheitscheck.
      21.07.16 Gastroskopie, Gastroenterologie
      26.07.16 Prof. Dr. med. Läderach, Psychiater
      10.08.16 OP Planung. Bypass geplant
      26.08.2016 Schlauchmagen OP bei 128.7 Kg Gewicht.
      31.12.2016 Der UHU ist gelandet. 99.5 Kg
      19.05.2017 Wunschgewicht von 85 Kg erreicht. Juhhuu.
      15.03.2017 Nun steht die 8 als erste Zahl auf der Waage
      19.05.2017 Jujuuu! Mein Wunschgewicht ist erreicht.


      .
      interessant !

      der tagi berichtet in einem ausführlichen artikel :


      Übergewichtige sollen früher operiert werden - News Wissen: Medizin & Psychologie - tagesanzeiger.ch


      auf dem Weg, leichtfüssiger und beschwerdenfreier älter zu werden...



      24.10.2016 - startgewicht VOR der ketogenen diät-phase
      23.11.2016 - op PD dr.steffen im beau site bern
      = sanierung erfolgreich + magenbypass
      29.11.2016 - spitalaustritt
      Hoi zäme

      Da hast Du ein interessantes Thema aufgegriffen, liebe Pinky ...

      BMI 30 entspräche bei meiner Grösse von 1.65 81.7 kg, also fast 8 kg weniger als jetzt. Ich bin jetzt mit 89 kg bereits bei Adipositas Grad I angelangt (BMI 32.7), früher hatte ich BMI 60. BMI 35 sind bei mir 95.3 kg, da geht man bereits auf die 100 kg zu. Hier ist es meines Erachtens sinnvoll, mit einer OP die Reissleine zu ziehen. Für mich ist ein BMI von 30 zu tief angesetzt. Problematisch ist es höchstens bei denjenigen, die knapp unter der Grenze von 35 liegen und Hilfe bräuchten. Aber ich denke, dass man da was drehen kann, z. B. bei der Grössenmessung etwas geduckt stehen und schwere Kleider tragen, dann rutscht der BMI auf > 35.

      Für mich hat das Ganze noch einen anderen Aspekt. Mit der Senkung des Mindest-BMI auf 30 werden Menschen, die nur geringfügiges Übergewicht haben, was früher als völlig normal galt, pathologisiert, also als krank angeschaut, obwohl die überwiegende Mehrheit noch völlig gesund ist. Wo führt das letztendlich hin ...? Für mich stellt sich hier - wie bei vielem anderen - wieder mal die Frage: Cui bono? Wem nützt es? Adipositas-Zentren und -Chirurgen machen mehr Umsatz, nach einer erfahrungsgemäss darauf folgenden erneuten Senkung der Grenzwerte für Blutdruck und Blutzucker profitiert auch die Pharmaindustrie ... Müssen wir da mitmachen? Ich denke, nein!

      Wie seht Ihr das?

      Äs härzlechs Grüessli,
      Ursula
      2012: 173.6 kg
      10.10.2015: Start bei 164.5 kg: 1 Monat ketogene Ernährung
      11.11.2015: Magen-Bypass-OP mit 156.4 kg
      22.11.2015: U150 !!! :)
      12.05.2016: 50 kg abgenommen !!! :)
      12.08.2016: Mein UHU ist gelandet !!! :bounce:
      30.09.2016: 70 kg abgenommen !!! :)
      11.12.2016: U90 !!! :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Sonnenschein“ ()

      Sonnenschein schrieb:

      Für mich hat das Ganze noch einen anderen Aspekt. Mit der Senkung des Mindest-BMI auf 30 werden Menschen, die nur geringfügiges Übergewicht haben, was früher als völlig normal galt, pathologisiert, also als krank angeschaut, obwohl die überwiegende Mehrheit noch völlig gesund ist. Wo führt das letztendlich hin ...? Für mich stellt sich hier - wie bei vielem anderen - wieder mal die Frage: Cui bono? Wem nützt es? Adipositas-Zentren und -Chirurgen machen mehr Umsatz, nach einer erfahrungsgemäss darauf folgenden erneuten Senkung der Grenzwerte für Blutdruck und Blutzucker profitiert auch die Pharmaindustrie ... Müssen wir da mitmachen? Ich denke, nein!

      Wie seht Ihr das?


      Ich sehe das ganz ähnlich wie Ursula, mir wurde schon mal gesagt, das sie denke,heute werden zu schnell solche Operationen gemacht. Diese Person hat keine Ahnung davon, ist aber ziemlich Übergewichtig. Wenn solche schon so reden, wie reden dann die Normalgewichtigen. Ich finde BMI 35 ist absolut Ok, sonst wird es mit Sicherheit zum Trend und jeder Arzt probiert Geld zu verdienen, auch solche die nicht soviel Erfahrung darin haben, und das wird dann gefärhlich.
      Magenbypass am 03.03.2016 in der Klinik Beau-Site :banana:

      Liebe Mäggi

      Ich bin auch eher der Meinung von Ursula. Für mich wirklich wichtig scheint mir eine sehr gründliche und vollständige Abklärung vor einer eventuellen Operation. Und die Wartezeit von mind. 3 Monaten sehe ich als ebenso wertvoll an. Das gibt allen Beteilugten Zeit zum Überlegen, Ab- und Aufklären. Wir waren ja schon viel länger als nur ein Vierteljahr vom Übergewicht und dessen Folgen beeinträchtigt, da kann diese Wartezeit sicher abgewartet werden.

      Und Mäggi, ich meine , dass die Kriterien für bariatrische Chirurgen sehr klar definiert sind, daher kann da eigentlich kein Chirurg ohne die nötigen Qualifikationen, Erfahrungen und nachgewiesenen nötigen Fallzahlen pro Jahr diese OP ausführen. Aus diesem Grund sind diese OP ja auch in weniger, dafür auf diese Behandlung spezialisierte Spitäler oder zumindest Teams, die in verschiedenen Kliniken arbeiten, beschränkt worden. Von freiem Wildwuchs kann man da nicht sprechen. Aber mit einer Zulassung ab BMI 30 können die Konsequenzen noch gar nicht beurteilt werden und ich hoffe im Interesse von uns allen, dass die Kriterien nicht verwässert werden. Denn schon heute, sind für gewisse Fälle Ausnahmeregelungen möglich.

      Solange aber noch zuviele Personen der irrigen Meinung sind, dass an Adipositas jeder Betroffene selber schuld ist, dass es keine Krankheit, sondern nur Faulheit und Bequemlichkeit die Ursachen sind, solange wird es ein Kampf gegen Windmühlen, sprich gegen Vorurteile und Falschmeinungen bleiben. Insofetn ist vielleicht diese Diskussion gar nicht so schlecht und hilft mit zu einer breiten Aufklärung.

      Grüessli

      Hope
      Liebe Hope

      Ich weiss nicht so recht, ob du mich falsch verstanden hast, ich bin ja genau so der Meinung wie Ursula und Du. Mir kommt das etwas anders rüber, wenn du mich so persönlich ansprichst. Es gibt Leute, die denken es wird zum Trend, was ja auch ein wenig so ist..

      Lg Mäggi
      Magenbypass am 03.03.2016 in der Klinik Beau-Site :banana:

      Ach Mäggi

      Sicher kritisiere ich dich doch nicht. Du hast geschrieben, dass du denkst, dass durch die Senkung des BM dieseI OP zur Geldmacherei werden, durchgeführt von wenig erfahrenen Ärzten. Hier wollte ich bloss richtig stellen, da die zugelassenen Ärzte für bariatrische OP permanent überprüft werden und heute ja meist in einem Adipositasteam mit unterschiedlichen Fachleuten zusammenarbeiten.

      Übrigens, hätte ich wirklich was zu kritisieren, würde ich dies nicht im öffentlichen Bereich tun, sondern versuchen, den Kontakt über eine PN oder persönlich zu erreichen. Also gar kein Anlass, dir da was zu Herzen zu nehmen.

      Grüessli

      Hope
      Liebe Hope

      Musst keine Angst haben, nehme das nicht Persönlich, und das mit den Ärzten die solche OPs machen, ohne viel Erfahrung , der Gedanke ist gar nicht so abwägig. Ich erinnere mich mal gesehen zu haben(TV) das in der Plastischen Chirurgie, solche Ärzte die eine kurzen Einführungskurs gemacht haben und dann Leute operiert haben, was dann meistens nicht gut kamm. Ich denke sowas könnte auch bei den baryatrischen OP passieren, denn nicht jeder geht in ein Adipositaszentrum, Ich übrigens auch nicht, sondern zu einem Arzt, der eine Praxis hat. Sei es so, ich finde BMI von 35 gut so und nicht weiter runter, ausser bei schon vorhandenen Begleiterkrankungen.

      Lg Mäggi
      Magenbypass am 03.03.2016 in der Klinik Beau-Site :banana:

      charmed schrieb:

      Ich erinnere mich mal gesehen zu haben(TV) das in der Plastischen Chirurgie, solche Ärzte die eine kurzen Einführungskurs gemacht haben und dann Leute operiert haben, was dann meistens nicht gut kamm. Ich denke sowas könnte auch bei den baryatrischen OP passieren, denn nicht jeder geht in ein Adipositaszentrum, Ich übrigens auch nicht, sondern zu einem Arzt, der eine Praxis hat.


      Das meinte Hope aber. Nämlich, dass die Krankenkasse nur bezahlt, wenn die OP von Kliniken bzw. Ärzten gemacht werden darf, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören die Fristen, Aufbau der Vorabklärungen (es müssen geschulte EB, Psychologe etc. vorhanden sein), mind. 75% der Patienten müssen über 5 Jahre zur Nachsorge aufgeboten werden. Und dann ist eben auch die Anzahl der Operationen vorgegeben, die ein Chirurg pro Jahr machen muss bzw. gemacht hat. Zudem wird vorgeschrieben, welche Patienten überhaupt behandelt werden dürfen.
      Nur Referenzzentren dürfen Patienten über einem BMI von 50 operieren, oder Re-OPs machen aufgrund der möglichen Komplikationen. Deshalb wird in einigen Spitälern teilweise nur die Vorabklärung gemacht, aber anderswo operiert.

      Werden diese ganzen Kriterien nicht erfüllt, bezahlt die Krankenkasse nicht.
      Hier kann man sämtliche Richtlinien nachlesen:
      3-smob-richtlinien-medizinisch-2013?option=com_jdownloads
      Liebe Grüsse
      Andrea